Rahmenbedingungen

Rahmenbedingungen für das Schülermentorenprogramm „Soziale Verantwortung lernen“

Zielgruppe:

Das Schülermentorenprogramm richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren, während das Junior-Schülermentorenprogramm ab 13 Jahren durchgeführt werden kann. Jugendliche werden durch diese Ausbildung zum Engagement in (kirchlicher) Jugendarbeit, Schule und Gesellschaft qualifiziert und motiviert.

Zielsetzung:

Schülerinnen und Schüler sollen die Erfahrung machen, dass sie mit sozialem Engagement an ihrer Schule und in der (kirchlichen) Jugendarbeit etwas bewegen können. Sie übernehmen freiwillig soziale Verantwortung für jüngere Kinder und Jugendliche. Sie bringen sich mit ihren Interessen und Stärken ein und erleben sich in einer neuen Rolle, als Verantwortliche für eine Gruppe und Teil eines Teams. Ihr Selbstbewusstsein und ihre Teamfähigkeit werden gestärkt. Darüber hinaus bereichern alle Praxisprojekte den Sozialraum Schule auf besondere Weise.

Zertifikat:

Die Ausbildung zum Schülermentor wird durch ein offizielles Zertifikat des Kultusmininsteriums bescheinigt. Die Übergabe des Zertifikates sollte in einem feierlichen Rahmen stattfinden, z.B. während des Schulabschlussgottesdienstes, der Schulversammlung, etc. Gleichzeitig soll die Bescheinigung der Ausbildung auch unter Bemerkungen im schulischen Zeugnis erfolgen. Die Übergabe drückt dabei gleichzeitig die Wertschätzung für das Engagement aus und setzt die Schülermentoren in den Fokus der Aufmerksamkeit. Dies fördert das Interesse bei nachfolgenden Schülerinnen und Schülern und prägt das Schulprofil.

Verbindliche Elemente der Ausbildung:

Der zeitliche Umfang des verbindlichen Engagements unterscheidet sich abhängig von der Art des Schülermentorenprogramms. Die Schülerinnen und Schüler müssen den Grundkurs besucht haben und im Anschluss daran ein Praxisprojekt selbständig durchführen. Am Ende eines erfolgreichen Abschlusses ist i.d.R. ein Praxisbericht/Präsentation zu erstellen.

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Kooperationsvertrag:

Soweit die Ausbildung in Kooperation mit einer oder mehreren Schulen erfolgt, liegt ihr eine Kooperationsvereinbarung zugrunde.“ Dieser enthält wichtige Informationen zu den Partnern, den vereinbarten Terminen und der Art der Qualifizierung. Die Vereinbarung wird i.d.R. durch die offiziellen Vertreter der beiden Kooperationspartner unterschrieben.

Finanzierung:

Die Ausbildung wird durch das Kultusministerium gefördert. Zuschüsse werden je nach Umfang und Ort der Schulung vom jeweiligen kirchlichen Partner und der beteiligten Schule geregelt. Unkostenbeiträge für die teilnehmenden Jugendlichen können ggfs. entstehen. Dies ist im Vorfeld der Ausbildung im Einzelfall zu klären.

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