Geschichte

Die Geschichte und die Entstehung des Schülermentorenprogramm (SMP)

2012-07-07-foto-ug-43Eines der erfolgreichsten Modelle für die Kooperation zwischen Jugendarbeit und Schule ist das Schülermentorenprogramm (SMP), das seit mehr als 10 Jahren in Baden-Württemberg durchgeführt wird.

Seit seinem Start im Jahr 1997 kann das Schülermentorenprogramm auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. Entstanden ist das SMP aus der Frage nach dem Verantwortungslernen in der Gesellschaft: wie kann man junge Menschen auf den Ebenen

  • a) der Selbstverantwortung (Verantwortung für das eigene Leben, Biographiegestaltung)
  • b) der sozialen Verantwortung (Verantwortung im gesellschaftlichen Nahbereich) und
  • c) der globalen Verantwortung

sensibilisieren und dazu befähigen?

Bildung ist mehr als nur Wissenserwerb oder Schulbildung im formalen Sinn. Bildung soll Menschen auf ein gelingendes Leben vorbereiten, sie stärken und Mut zur sozialen Verantwortung in ihrem Umfeld machen. „Das Schülermentorenprogramm „Soziale Verantwortung lernen“ bietet hierzu grundlegende Auseinandersetzungen mit gesellschaftsrelevanten Werten und verspricht eine am christlichen Menschenbild orientierte, individuelle Begleitform für Schülerinnen und Schüler.“ Die kirchliche Jugendarbeit mit ihren ganzheitlichen-, erfahrungs- und erlebnispädagogischen Kompetenzen ist hier als wichtiger Kooperationspartner für die Schule gefragt.

Das „SMP- soziale Verantwortung lernen“ wurde sehr schnell für die kirchliche Jugendarbeit zum Türöffner in die Schulen. Die kirchlichen Träger bilden junge Schülerinnen und Schüler aus und vermittelten auf diesem Wege wichtige Kernkompetenzen wie z.B. Verantwortungsbereitschaft, Kommunikations- und Teamfähigkeit, aber auch die Fähigkeit zu individualisierter Lebensgestaltung sowie Impulse fürs eigene Christsein.

Das Kultusministerium in Baden-Württemberg ist Schirmherr des Schülermentorenprogramms „Soziale Verantwortung lernen“ und unterstreicht damit die Bedeutsamkeit dieses Bildungsangebots an Schulen. Im Verlauf der vergangenen Jahre konnten über 14.000 Schülerinnen und Schüler zertifiziert werden.